Basische Ernährung

Gesundheit im
Gleichgewicht
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Basische Ernährung

Über das berühmte Waldsterben wissen wir alle inzwischen genügend Bescheid. Wir wissen, dass seine Ursache der saure Regen ist, und wir wissen auch, dass dieser deshalb sauer ist, weil er die Säuren in sich enthält, die der Industrie und Umweltverschmutzung entstammen (Beispiele sind: Schwefelsäure, Phosphorsäure, Salzsäure, Salpetersäure).

Ähnliches wie das Waldsterben geschieht auch im menschlichen Körper selbst. Unsere Ernährung ist falsch und wird durch die fortschreitende, industrielle Herstellung der Nahrungsmittel und Fertignahrung immer falscher. Sie produziert in unseren Körpern zu viel Säure, so dass unsere Ausscheidungsorgane (Nieren, Lungen, Leber, Schweißdrüsen) sie nicht mehr zur Gänze entfernen können. Sie bleiben im Körper, entziehen ihm chemisch seine lebensnotwendigen Mineralstoffe und lagern sich in allen Geweben, insbesondere im Bindegewebe aller Organe, ab. Das führt zu einer ernährungsbedingten, chronischen Übersäuerung der Körpergewebe, nicht des Blutes, weil es durch seine Puffersysteme dagegen weitestgehend geschützt ist. Diese Form der Übersäuerung wurde vor einigen Jahren vom Autor dieser Webseite folgendermaßen getauft: Alimentäre chronische Gewebeazidose (alimentum = Nahrung; alimentär = ernährungsbedingt; acidum = Säure; acidosis = Übersäuerung.) Sie begünstigt die Entstehung von zahlreichen, chronischen Beschwerden und Krankheiten.

Zu den Beschwerden und Krankheiten infolge der Übersäuerung der Körpergewebe gehören zum Beispiel:

  • Chronische Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue-Syndrom), Kopfschmerzen, Schlafstörungen, psychische Störungen, Gleichgültigkeit und Lustlosigkeit, Angstzustände, Depressionen;
  • Gicht, Gelenkbeschwerden, Arthrose, Hautekzeme, unreine Haut und übermäßiges, grundloses Schwitzen (Hyperhidrosis);
  • Muskelverspannungen, Bänder- und Muskelschmerzen (Fibromyalgie);
  • Anfälligkeit für grippale Infekte, Allergien und Herpes (sowohl Lippenherpes als auch Herpes Zoster, d.i. Gürtelrose);
  • manche Fälle der Entkalkung der Knochen (Osteoporose), der Herzrhythmusstörungen und vermutlich anderer Krankheiten und Beschwerden, die alle, wie bereits gesagt, damit zusammenhängen, dass durch die Übersäuerung des Körpers seine Mineralstoffe und Spurenelemente aus seinen Zellen herausgewaschen werden und mit den überschüssigen Säuren Salze bilden, die sich in den Geweben ablagern und sie schädigen.

Genau gegen diese alimentäre chronische Gewebeazidose und deren gesundheitsschädigende Folgen richtet sich die basische Ernährung. Sie ist mit der vegetarischen Ernährung verwandt (diese ist eine abgeschwächte basische Ernährung), geht aber darüber hinaus, weil sie allgemein die Reduzierung oder gar die Meidung von säuernden Nahrungsmitteln empfiehlt, die jedoch von der vegetarischen Ernährung verherrlicht werden wie zum Beispiel allerlei Käsesorten, Milch, Quark, Eier, etc.

Da allgemein gilt, dass Nahrungsmittel, die viel Säurebildner wie Schwefel, Phosphor, Chlor und Stickstoff (Nitrate) enthalten und die obengenannten schädlichen Säuren produzieren, den Körper säuern, beruht die basische Ernährung auf folgenden vier Prinzipien:

  1. Meiden von Nahrungsmitteln, die zu viel von solchen Säurebildnern enthalten und im Körper zu viel Säure produzieren, also ihn säuern. Sehr stark säurebildend ist in erster Linie das tierische Eiweiß, also: Fleisch, einschließlich Geflügel und Fisch.
  2. Bevorzugen von Nahrungsmitteln, die dem Körper seine überschüssigen Säuren entziehen, also basisch wirken.
  3. Daher müssen dem Körper die lebensnotwendigen Mineralstoffe und Spurenelemente in ausreichendem Maße zugeführt werden. Infolge der rein profitorientierten Herstellungsverfahren in der Nahrungsmittelindustrie gehen sie leider der Fertignahrung weitestgehend verloren. Es sind dies vor allem Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Fluor, Jod, Lithium, Selen, Zink, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Kobalt und Chrom. Neben den lebensnotwendigen Vitaminen sind sie im frischen Gemüse und Obst (gewisser Arten, nicht in allen) enthalten. Das heißt: Viel viel viel, sehr viel frisches und geeignetes Gemüse und Obst (gewisser Arten) essen! Siehe unten.
  4. Viel Nichtalkoholisches trinken, mindestens 2-3 Liter täglich, am besten einfaches Leitungswasser. In vielen Orten ist das Leitungswasser basischer als alle Mineralwasser.

Die eiweißreiche Kost ist unbedingt einzuschränken. Also möglichst kein oder sehr wenig Fleisch essen! Nur frische, naturbelassene und industriell nicht vorbehandelte Obst- und Gemüsesorten verzehren, damit sie ihre Mineralstoffe und Spurenelemente noch enthalten, weil diese entsäuern und somit basisch wirken. Anhand der folgenden, spezifizierten Tabelle kann man stets mühelos geeignete und gesunde, basisch wirkende Kost zusammenstellen: → Basische Lebensmittel.