Extrasystolen


Das Sichzusammenziehen des Herzmuskels ("der Herzschlag"), das das Blut in den Blutkreislauf auswirft, heißt die 'Systole' (sein Erschlaffen heißt die 'Diastole'). Wenn zwischen den regelmäßig zu erwartenden Herzschlägen zusätzliche auftreten, die nicht dahingehören, heißen sie Extrasystolen. Sie entstehen dadurch, dass entweder die Impulsbildung im Sinusknoten des Herzens gestört ist oder die Weiterleitung dieser Impulse im Herzmuskel nicht ordnungsgemäß abläuft. Auf alle Fälle sind sie Herzrhythmusstörungen und sollten unbedingt als Alarm aufgefasst und ärztlich abgeklärt werden, wenn sie nicht bald aufhören.

© 2017 - Prof. Dr. med. Kazem Sadegh-Zadeh, Tecklenburg