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Herzrhythmusstörungen

Das Herz ist ein Hohlorgan, dessen Wand aus einem speziellen Muskel besteht. Es hat vier Räume: zwei Vorhöfe und zwei Kammern. Durch seine rhythmischen Schläge befördert es wie eine Pumpe das Blut regelmäßig in den Kreislauf. Dabei ziehen sich seine Muskelzellen zusammen und erschlaffen wieder. Diese Tätigkeit wird verursacht durch elektrische Impulse, die das Herz selbst in einem bestimmten Teil von sich, dem Sinusknoten, erzeugt. Es sind diese elektrischen Impulse, in der Regel 60 bis 90 pro Minute, deren Ausbreitung im Herzmuskel in dem berühmten EKG aufgezeichnet wird, um Aufschluss über die Herzfunktion zu erhalten. Der Takt dieser Impulse, der die mechanische Herzschlagfolge ("den Puls") hervorbringt, heißt der Herzrhythmus. Er kann auch gestört, zum Beispiel zu langsam, zu schnell oder unregelmäßig sein. Dann liegt eine Herzrhythmusstörung vor. Man sollte jede Störung des Herzrhythmus unbedingt ernstnehmen und ärztlich abklären lassen.

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