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Der Magensaft

Der Magensaft, der täglich in einer Menge von 1-3 Litern produziert wird, ist wegen seines Salzsäuregehalts sehr stark sauer und hat einen pH-Wert von 1 bis 1.5. Er enthält außerdem u.a. wichtige Enzyme zur Vorverdauung von Eiweißen. Diese Enzyme entfalten ihre Wirksamkeit durch die Wirkung von Salzsäure als Katalysator.

Wegen seines hohen Salzsäuregehalts macht der Magensaft, der anschließend in den Zwölffingerdarm fließt, diesen Raum stark sauer. Wenn der alkalische Bauchspeichel, der ebenfalls in den Zwölffingerdarm abgesondert wird, nicht zu Hilfe kommt, um ihn zu neutralisieren, droht auf die Dauer die Übersäuerung des Körpers. Überhaupt ist der Magen eine unsägliche Quelle der Übersäuerung des Körpers. Ohne ihn, genauer gesagt, ohne seine Salzsäure und ohne den Helicobacter pylori, der sich in seiner Schleimhaut einnistet, wäre die Menschheit wesentlich glücklicher gewesen.

pH-Wert

Helicobacter pylori

Bauchspeicheldrüse

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