Lexikon

Gesundheit im
Gleichgewicht
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Verdauungsenzyme


Verdauungsenzyme oder -fermente sind eine Gruppe von chemischen Stoffen, die in den folgenden Drüsen gebildet und in den Verdauungstrakt abgesondert werden:

  1. Speicheldrüsen im Mund,
  2. Magenschleimhaut,
  3. Bauchspeicheldrüse,
  4. Leber.

Im Wesentlichen handelt es sich dabei um diese Enzyme:

  • Amylase (gebildet in den Mundspeicheldrüsen und der Bauchspeicheldrüse) zur Verdauung von Kohlenhydraten;
  • Pepsinogen (gebildet in der Magenschleimhaut) zur Verdauung von Eiweißen. Unter Mitwirkung der:
  • Salzsäure (aus der Magenschleimhaut) entsteht im Magen aus Pepsinogen das eigentlich wirksame Enzym Pepsin;
  • Proteinasen und Peptidasen (aus der Bauchspeicheldrüse) zur Aufspaltung von Eiweißketten und -molekülen;
  • Lipase (aus der Bauchspeicheldrüse) zur Verdauung von Fetten;
  • Galle (aus der Leber). Sie enthält die Gallensäuren. Sie aktivieren die vorgenannte Lipase.