Lexikon

Gesundheit im
Gleichgewicht
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Wasser-Elektrolyt-Haushalt


Das Wasser ist der Hauptbestandteil des Körpers. Beim Erwachsenen beträgt das Gesamtwasser des Körpers circa 60% des Körpergewichts. Ohne Wasser funktioniert im Körper nichts. Die Vorgänge der Wasseraufnahme, der Wasserverteilung im Körper und der Wasserabgabe bilden den Wasserhaushalt. Dieser ist eng mit dem Elektrolythaushalt verbunden.

Elektrolyte sind diejenigen chemische Verbindungen, die in wässriger Lösung in Ionen zerfallen (Säuren, Basen, Salze). Nicht in diesem Sinne korrekt, werden in der klinischen Medizin als Elektrolyte die folgenden Metalle beziehungsweise ihre Ionen im Körper bezeichnet: Natrium (Na), Kalium (K), Kalzium (Ca), Magnesium (Mg). Neben ihren anderen Funktionen im Zellstoffwechsel, sind diese Mineralien für den Wasserhaushalt eminent wichtig, weil sie das Wasser an sich binden und im Körper halten. Mit ihren Schwankungen schwankt auch die Wassermenge im Körper und kann zu entsprechenden Störungen der Organfunktionen führen. Die Regulation des Wasser-Elektrolyt-Haushalts ist ein äußerst komplizierter Vorgang und wird gewährleistet durch:

  1. die Aktivierung spezifischer Rezeptoren (Volumen-, Druck- und Osmorezeptoren);
  2. den Mechanismus der Harnkonzentrierung und -verdünnung in der Niere;
  3. die aktive Elektrolytausscheidung oder -rücknahme in den Nierenröhrchen;
  4. die Wirkung bestimmter Hormone (des Hirnanhangs-Hypothalamus-Systems, der Nebennierenrinde und des Herzens).